Morgens um 9 in Deutschland

Komische Überschrift - ist ja schliesslich abends 9 Uhr - aber ich hab grad mal was hochgerechnet. Morgens 9 Uhr bedeutet bei mir ja meist: Rechner hochfahren, Emails abrufen, 1. Kaffee trinken (und bevor sich wer beschwert - ich arbeite jetzt 12 Stunden später immer noch - also locker bleiben). Aber mal zu dem Punkt Emails abrufen, hab ja aufgrund meiner recht “penetranten” Promotiontätigkeit ab und an auch schonmal so Sachen wie Spam an den Kopf geworfen bekommen (von Leuten zu denen Kontakt bestand und denen man einfach nur neue Infos geschickt hat - aber egal, ich schweife wiedermal ab). Womit wir beim Thema Spam wären. Für viele ein lästiges Übel, für mich mittlerweile die lustigste Nebensache der Welt.

Naja, nicht ganz, aber wenn man sich so irgendwie mit der Situation arrangiert, dann ist da mein menschlicher Filter vielleicht gar nicht mal so übel. Ca. 100 - 150 Spammmails sind das allmorgendlich und ehrlich gesagt, das dauert allerhöchstens 1-2 Minuten, die auszusortieren. Textvorschau und Blick auf den Absender reichen da irgendwie, der Rest ist Routine. Aber nehmen wir mal an, das wären 2 Minuten (das was täglich dann noch so eintrudelt wird ja in Echtzeit binnen 2 Sekunden gelöscht - zählt also nicht). Nehmen wir außerdem an, ich würde 365 Tage im Jahr arbeiten sind wohl eher paar weniger, aber ich lass das mal so stehen - Spam landet ja trotzdem im Postfach) dann sind das 730 Minuten oder auch rund 12 Stunden im Jahr. Und darüber soll ich mich beschweren? Da hab ich mit sinnfreien Diskussionen über nichtige Themen schon mehr Zeit in 2 Monaten verbraten. Und irgendwie störts mich auch gar nicht mehr so sehr wie früher … sollens doch spammen, mich als Kunden oder whatever bekommt damit keiner.

Achja - nun muss ich ja auch noch verlinken - diese Gelassenheit verdank ich dieser netten kleinen Firma aus Ahaus: www.tobit.de. Okay, bin da etwas voreingenommen, dann in derem Haus auf genau diese Software in meinem früheren Leben als Netzwerkadmin/Kundensupporter geschult worden. Trotzdem - Prädikat: Sehr empfehlenswert für kleine bis mittlere Netzwerke/Firmen.

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Verdammt | Was ist nur los… | Mach mal nicht den Wiefelspütz | Onlinemedien in Deutschland | Trent Reznor macht Ernst | Zuviel ist auch nicht gut | Lesestoff fürs Wochenende | Doing a Radiohead | Alles nur noch schnell… | Eigentlich schlimm… |

Sitemap