Es wurde dann ja doch noch eine interessante Diskussion…

…auch wenn anfangs die Ressentiments gegen meine Meinung und streckenweise dann gar gegen meine Person unübersehbar waren. Macht aber nüx, ich persönlich rechne immer damit, angegangen zu werden, wenn ich eine nicht so schnell nachvollziehbare Meinung speziell im Musikbereich vertrete.

Nur - wer dann die Headline dieses Blogs hier als Aufhänger nutzt, um mir Weinerlichkeit und fehlende Kompetenz anpappen zu wollen, der disqualifiziert sich recht schnell als ernst zu nehmender Diskussionspartner. Und wer sich mal die Mühe macht, hier genau zu lesen, weiß, daß ich die Musikindustrie nicht pauschal verdamme.

Der Rest dann unter folgendem Beitrag (den zu lesen es sich ernsthaft lohnt): Von Musik 2.0 und der Zukunft der Musikindustrie

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Alles nur noch schnell… | Wasserzeichen | Down Below - Sand in meiner Hand | Zu diversen Kommentaren hier | Es ist zum Kugeln… | Ich probier mal wieder was Neues | Es ist wahrlich nicht leicht… | Unpraktisch | Das neue Urheberrechtsgesetz… | Trent Reznor macht Ernst |

1 Meinung ↓

#1 Oliver am 17.05.2008 gegen 16:19

>Und wer sich mal die Mühe macht, hier genau zu lesen, weiß, daß ich die Musikindustrie nicht pauschal verdamme.

Das wäre auch widersinnig, aber pauschal vom Gros der Industrie zu sprechen ist eben halt eine valide Option, man kann sich dann mit “Ausnahmen bestätigen die Regel” behelfen. Ich denke das eigentliche Problem der Leute, die mit freien Lizenzen nichts anfangen können, ist das mangelnde Wissen um Kultur per se, was diese ist, wie diese wirkt. Zum anderen übt man sich fortwährend in S/W-Denken, kostenlos == null Gewinne ist halt reichlich kurz gedacht. Wenn man sich das ganze anschaut und auch abseits von Platzhirschen wie NIN, so bedeutet “etwas zurückgeben” nicht immer “für lau”, sondern es bietet sich ein gewaltiges Spektrum an, um diesen Gedanken von Kultur auszuleben. Das der Begriff der Kultur von gegenseitigem Respekt ist, sollte eigentlich den Grundgedanken darstellen. Eine Nötigung jedoch auf der einen Seite bzw. ein profanes Nehmen auf der anderen Seite haben mit diesem Gedanken und Kultur per se nichts zu tun.

Leichtfertig äußert man gerne ich bin Kulturschaffender aber vergißt sehr schnell, daß dieser Umstand nicht mittels des profanen Verkaufs legitimiert ist. Um zur Kultur beizutragen muß man dieser auch wieder etwas zurückgeben, da man zuvor auch etwas genommen hat. Vice versa gilt das natürlich auch für jene, die sich in Robin Hood Manier betätigen.

Gibs mir...

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