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Trent Reznor macht Ernst

» Abgelegt von Falk am 09.10.2007 11:49 unter: Musiknews, Kommerz |

Es war vorhersehbar (um nicht zu sagen, es wäre berechenbar gewesen), doch seit gestern kündigt Trent Reznor nun auf der Webseite der Nine Inch Nails das Ende seiner über 18-jährigen Zusammenarbeit mit der Musikindustrie an.

As of right now Nine Inch Nails is a totally free agent, free of any recording contract with any label.

Hätte ich gestern ein paar Minuten länger gewartet, den Untergang der Musikindustrie in der jetzigen Form zu prophezeien, dann wäre diese Meldung da auch noch mit eingeflossen. Und jetzt darf jeder gespannt sein, wie sich Musiker im Umgang mit ihren Fans schlagen, wenn dieser im direkten Dialog geschieht. Zumindest braucht wohl jetzt keiner mehr Angst haben, sich an viralen Kampagnen der Band zu beteiligen.

www.nin.com

Im Moment ist es nur so ein Gefühl, aber scheinbar sind es speziell die talentierten Künstler, die sich von ihren Ketten lösen. Über die untalentierten, unterbelichteten Popsternchen wie Tokio Hotel mach ich mir sowieso keine Sorgen. Da trauert in 10 Jahren keiner mehr hinterher, wenn da nicht mehr Millionen an Werbegeldern verschwendet werden.





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  • 1

    genau auf sowas hab ich gehofft und freue mir grade dementsprechend nen ast, dass gerade reznor “ernst macht”. wobei es bei ihm ja auch am ehesten zu erwarten gewesen ist. aber toll ist es.

    dejot am 09.10.2007
  • 2

    Im Moment häufen sich ja die Meldungen der Selbstvermarkter - Radiohead, Charlatans, es wird über die neue Scheibe von Oasis gemunkelt usw. Da muss Trent Reznor seinen Worten ja nun schleunigst Taten folgen lassen :D Ich find das grad alles extrem spannend, was da passiert - gute Musik in Eigenvermarktung, Plastikpopgrütze für die Majors. Obwohl - Nightwish sind auch auf 1 in den Charts - was ich ob der Grottigkeit auch nur mit der extrem vielen Werbung nachvollziehen kann.

    Falk am 10.10.2007
  • 3

    Der macht doch schon länger Ernst. War es nicht auch Herr Reznor, der die Spuren seiner letzten Scheibe über seine Page zum Remixen angeboten hat?

    lahnix am 11.10.2007
  • 4

    Klar sicher, schon beim Vorgänger. Allerdings hattest du als Fan immer das Damoklesschwert Plattenlabel über deinem Haupt schweben, welches nun ein für allemal entfernt wurde.

    Falk am 11.10.2007
  • 5

    ich warte jetzt auch erst mal ab und gucke, was passiert.
    nightwish könnte ich mir auch damit erklären, dass haufenweise pseudo-goth-teenies in die läden rennen und sich die platte kaufen, weil die ja soooo cool sind. was weiß ich. hab reingehört und für durchschnittlich befunden, wobei 2 bis 3 songs immerhin noch mit tollen melodien aufwarten können, aber ot.

    jetzt müsste reznor nur noch öffentlich erklären, dass er jamendo toll findet, das wärs doch.
    oder die jungs bei primordialmusic, was dann auch seinem geschmack eher entsprechen drüfte.

    radiohead, wie man vernimmt, planen wohl, trotz online-release dennoch eine feste scheibe nach zu veröffentlichen.

    dejot am 11.10.2007

 

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