Der Nachbar macht sich grad auch mal wieder Gedanken zum Thema (Kommerz)Radio. Und mir lag beim Lesen ständig wieder die Frage auf der Zunge: “Wie bitte definiert man Erfolg?”. Was ist erfolgreich und was nicht und wer bitteschön legt da die Kriterien fest. Oder ist Erfolg nicht ein persönliches Ding, welches sich an quantitativen Maßstäben nunmal weder orientieren kann, noch es tun sollte. Denn nichts ist schlimmer in meinen Augen, als irgendwelchen fremdgesteuerten Erfolgshysterien nachzuhecheln. Herrje, bleibt doch einfach auf dem Boden, schaut Euch die Realität an und erfreut Euch an den kleinen Glücksmomenten im Leben.

Und klar, nur das Streben nach dem größtmöglichst erreichbaren Ziel bringt mich persönlich auch weiter. Wenn ich auf dem Weg dorthin allerdings verlernen würde, diesen zu geniessen, liefe etwas falsch. Wir hattens ja in einem ähnlichen Zusammenhang Letztens auch hier damit. Und ich bleib dabei – Kunst, Musik und das Internet sind nicht zum Geldverdienen geschaffen worden, sondern um Menschen glücklich zu machen. Und jeder Einzelne ist es wert, dafür auch mal Staub zu fressen.

“Und Leute erreicht man immer noch am ehesten, in dem man provoziert. Aber wirklich provoziert und nicht nur so tut.”



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