Warum eigentlich…

…geht die Musikindustrie und viele Künstler eigentlich immer noch davon aus, dass

  • der Tauschbörsennutzer beim Wegfall Dieser sich auf CDs zurückbesinnt?
  • iPod-Besitzer sich lieber MP3 saugen?
  • der CD-Käufer vom Kauf der Selbigen durch freie Angebote abgehalten wird?
  • immer die Anderen schuld sind?

Frag ja nur…

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Ich fand übrigens… | Erster Eindruck von Serendipity | Sätze, die man gern hört | Rainbow Warrior | Entscheidungen | Amazon MP3 Shop | Onlinemedien in Deutschland | The Martial Arts: Your Sinclair | Zu kurz gedacht? | Musikbusiness, oder: wo waren wir stehen geblieben? |

2 Meinungen ↓

#1 Rolf Weber am 20.07.2007 gegen 21:29

Hallo.
Erst eimal glaube ich das die Herren von der Musikindustrie einen in die Tasche lügen. Sie mussten meines Wissens nach noch nie darlegen wie sie auf ihre “Verlustrechnungen” kommen. Und dann ist es ja auch nicht so das sich jeder die gesaugten Klamotten auch kaufen würde.

Hinter den angeblichen Millionen-Verlusten verstecken sich Leute die für ein unternehmerisches Risiko bezahlt werden was sie gar nicht tragen. Das ist typisch für die heutzutage Zeit und besonders für Deutschland.

Es mag sein das ich schon etwas zu alt bin, aber wenn ich das höre was im Radio und TV an Musik läuft…

Diese Seelenlosen CarstingBolenDerivate wo es um performen (wat denn dat??????) geht???? Musik????????

Da recht es sich. Potenziale erkennen, Talente fördern das ist wie überall wenn Manager meinen sie könnten alles verkaufen ohne ihr Produkt zu kennen und zu lieben wir man sich nicht richtig einsetzen können/wollen

NOISE_GENERATOR

#2 Falk am 20.07.2007 gegen 21:41

Erstmal danke fürs Statement, auch wenn wohl die meisten der Stammleser wussten, dass es sich eher um rhetorische Fragen handelte, da ich die Antworten darauf ja kenne.

Ich möcht damit auch auf einen in meinen Augen extremen Denkfehler hinweisen, dass versucht wird, Käufer von Musik immer noch als homogene Masse aufzufassen, die sie schon längst nicht mehr ist und eigentlich nie war. Das ist auch ein Preis der Vielfalt und der vielfältigen neuen Möglichkeiten, die sich seit ein paar Jahren eben bieten. Ich muss nicht mehr warten, bis mein UKW-Radio des Vertrauens meinen Hit spielt, sondern der ist entweder hier gleich um die Ecke bei einem Webradio oder bei einem der unzähligen Tauschbörsen zu finden. Sprich - die Musik für sich allein hat kein Vermarktungspotential mehr für denjenigen, der sich im Netz bewegt und das werden halt immer mehr. Aber alle gleichschalten oder über einen Kamm scheren, geht eben schief.

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