Unpraktisch

Schon erstaunlich, da geh ich grad die Liste an Netlabels durch, welche ich so kenne und schätze, um deren News oder Releases als RSS Feed zu abonnieren. Und was ist - von den ersten 5 bieten gleich 4 nichts dergleichen an. Nicht einmal einen Newsletter. Gar nichts…Geht mal bei Phlow lesen Jungs, da macht sich grad wer Gedanken drum. Denn das Geheimnis heisst, gefunden zu werden und dann die Hörer, Leser, whatever an sich und die eigenen Künstler zu binden.

Ich persönlich hab einfach nicht die Zeit, dutzende von Webseiten nach Neuigkeiten zu durchsuchen.

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Das Sommerloch naht… | Universal - weder Fisch noch Fleisch | Experiment gelungen - Labels tot? | Die Flut an DVD-Veröffentlichungen | Ich denk ja… | Was ist nur los… | Eigentlich… | Zum Thema IP-Logging | Offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen… | Warnung: Diese Webseite gefährdet ihren schlechten Musikgeschmack |

7 Meinungen ↓

#1 Prospero am 12.09.2007 gegen 13:43

Dito - deswegen nutze ich Netzlabels ja auch indirekt durch den De:Bug-Podcast. Der hat wenigstens einen RSS-Feed. ;-)
Ad Astra

#2 Falk am 12.09.2007 gegen 13:58

Die indirekten Quellen hab ich ja auch - De:Bug, Phlow, Starfrosch - aber auch die filtern mir dann ja Sachen raus, die eventuell für mich interessant wären. Ich komm da ja auch grad ins Überlegen, da ich ja selbst am Umbauen drüben bei mir bin und eben überlege, auf welchem Weg aktuelle Infos zu den Empfängern kommen. Und scheinbar wirds dann alles wieder ein Konglomerat aus klassischen Dingen wie Flyer und dann News, Newsletter und RSS Feed plus die Angebote durch Müllspace und last.fm. Mit dem breiten Streuen von Infos hab ich ja recht gute Erfahrungen bei A:M:F gemacht. Woran ich selbst noch ein wenig scheitere ist die Bindung an die Fans dann.

#3 Prospero am 12.09.2007 gegen 20:03

Starfrosch kommt übrigens bei mir nicht mehr vor. Man muss sich nicht unnötig aufregen. ;-)
Ad Astra

#4 mo. am 13.09.2007 gegen 02:35

ui, gut, dass ich diesen artikel gefunden habe. wenn dem so ist, dann werde ich mal meine promotion-tipps für netlabels weiter ankurbeln. eigentlich sollten rss-feeds mit news oder ein newsletter wirklich drin sein. ok, dann müssen wir den jungs tatsächlich mal auf die sprünge helfen.

#5 Falk am 13.09.2007 gegen 09:49

Ich glaub halt tatsächlich, dass erst die Mischung aus verschiedenen Formen richtig viel bringt. Ich hatte das grad erst beim Radio, dass sich die Leute plötzlich für einen Newsletter bedankten, der lediglich die Headlines der News zusammenfasste. Wir selbst merken das ja kaum noch, aber der normale Fan/Musikliebhaber scheitert schon gnadenlos ann Dingen wie RSS Feed oder aber Downloads per Torrent. Was wenig genutzt wird sind solche täglichen Zusammenfassungen via Feedburner oder auch WP-Plugin, die neue Headlines rausjagen, wenn was geschrieben wurde - das wird den meisten einfach dann zuviel auf Dauer.

#6 mo. am 14.09.2007 gegen 15:40

ja, wichtig ist einfach die richtige frequenz. man kann sehr schnell so eine nervgrenze mit newslettern erreichen, dass der “beschickte” einfach nur noch ignoriert, was da reingetickert kommt.

#7 Falk am 14.09.2007 gegen 16:38

Allerdings ist genau das schwierig - ich finde, dass es an sich wichtiger ist, das in dem Newsletter dann, wenn er verschickt wird, auch ein erkennbarer Mehrwert besteht. Mich nerven beispielsweise nichtssagende NL mit ständig sich wiederholenden Tourdaten oder Infos zu Bands, die ich eh schon habe. Und jeder dürfte da auch eine andere Hemmschwelle haben - ich find die Mischung aus RSS, täglichen Newsmails und monatlichem (zusammenfassenden) NL ganz sinnvoll. Da dürfte für Jeden was dabei sein und die Nervschwelle nicht all zu schnell überschritten sein.

Vielleicht ist bei Letzteren, wenn viele Themen behandelt werden, sogar nochmal eine thematische Trennung und die Möglichkeit, sich aus den Themen einen Wunsch-NL zusammenzustellen, recht clever. Ob und wie dies allerdings technisch realisierbar wäre, weiss ich grad nicht einmal. Ging mir nur schonmal durch den Kopf, sowas zu testen.

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