Unglaublich - Musikindustrie entdeckt myspace

Und hat nichts besseres zu tun, als nach Tantiemen zu schreien. Klasse!

Der Erfolg von MySpace könnte schon bald einen Dämpfer erhalten. In Großbritannien gibt es Bestrebungen, das Social-Networking-Portal zur Zahlung von Tantiemen zu verdonnern. Immerhin übertrage der Dienst massenhaft Musik und sei damit einem Webradio gleichzusetzen, so die Argumentation von British Music Rights. (Quelle)

Man sollte wirklich konsequent jegliche Werbung für Musiker einstellen, die einer dieser Verwertungsgesellschaften angehört. Welche nichts besseres zu tun haben, als gegen den Sinn der Künstler irrige Forderungen aufzustellen. Grad ob der unsäglichen 50%-Regelung der GEMA hierzulande für Podcaster, wird hoffentlich endlich mal das Umdenken einsetzen. Man kanns schlicht nicht mehr hören oder lesen. Denn sollten sich solche Gedankengänge durchsetzen, ist in den Augen der meisten Nutzer wieder *jeder* Künstler, der ein myspace-Profil hat, ein geldgeiles Arschloch. Oder?

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Experiment gelungen - Labels tot? | Creative Commons vs GEMA | Ich fand übrigens… | Wenn das Eure einzige Sorge ist | Das ist ja mal großer Bullshit | Verdammt | SoundCloud | Your music has been played on a podshow! | Das neue Urheberrechtsgesetz… | Es ist zum Kugeln… |

3 Meinungen ↓

#1 Oli am 24.07.2006 gegen 17:37

Ich erinnere mich noch gerne zurück als man P2P in Form von Napster entdeckte und direkt als omnipotente Gefahr ausmachte … nachdem es schon zahllose Alternativen gab und Napster ohnehin beinahe vor dem Ende. :D

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#2 Falk am 24.07.2006 gegen 17:41

Ich denk da auch andersrum - bisher wars so, myspace wurde gestellt (argh - remember web 2.0 Diskussion nebenan), die Kosten getragen (durch Werbung) und das Ganze von Künstlern dann schlicht als geile Promoplattform entdeckt.

Und plötzlich schreits nach Entlohnung? Na hallo wach aber auch - dann sollen die Rechteinhaber auch für die erbrachte (bisher kostenfreie) *Dienstleistung* zahlen. Wie man Magazine und Radios besticht, wissens doch auch.

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#3 Falk am 24.07.2006 gegen 17:46

Achso - ums ganz deutlich zu machen: Der Unterschied für mich zum Radio liegt allein schon in der Tatsache das *der Urheber selbst* sein Material dort einstellt. Und nicht etwa der Betreiber der Plattform. Das ist pervers, dann mit solchen Forderungen zu kommen.

Oder um mal die Krücken rauszuholen - nur weil mein Nachbar sein Auto auf meinem Grundstück abstellt, hab ich noch lange nicht seine KFZ-Steuer zu entrichten.

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