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iTunes und warum wir es trotzdem nutzen

» Abgelegt von Falk am 17.01.2007 12:14 unter: Kommerz, Management |

Man kann über iTunes schimpfen wie man will - sicher, das mit dem Kopierschutz ist lästig und alles andere als kundenfreundlich. Aber aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres kann ich nur sagen - es gibt (auch für unbekannte Bands) kaum eine wirkliche Alternative.

Alle anderen Plattformen, die mir so über den Weg liefen, scheitern regelmäßig an der Benutzerfreundlichkeit. Klar schwirren mir da so einige Ideen im Kopf rum, aber das umzusetzen würde 100% meiner Zeit in Anspruch nehmen, die ich schlicht nicht habe. Sollte hier also wer mitlesen und wissen wollen, was mich genau stört und dann ein cooles Downloadportal aufziehen wollen - da oben gibts einen Menüpunkt Kontakt.

Was sich dann mit der Abrechnung des letzten Jahres auch gezeigt hat, sind einige unerwartete Dinge und Manches wird wohl die Meisten verblüffen:

  • Einzeldownloads machten rund 90% aller digitaler Verkäufe aus
  • obwohl wir die Musik im Vorfeld verschenkt haben (Creative Commons oder Free Downloads) wurde sie immer noch gekauft
  • die Nachfrage nach CDs stieg trotz (oder auch wegen) der (freien) Downloads überproportional an

Auf gut deutsch: Ich hab hier letztes Jahr mit “verschenkter” Musik den einen oder anderen Euro eingenommen. Und das ist meines Erachtens der wohl widersprüchlichste Punkt zu dem, was man sonst so liest. Woran es genau liegt, kann ich letzten Endes nur mutmaßen, auf jeden Fall ist dies Ansporn genug, dies genau in dieser Form fortzusetzen und weiter auszubauen. Momentan warten hier gleich 4 Releases im Moment darauf, digital veröffentlicht zu werden - ich freu mich schon drauf, denn dies wird dann wohl fast zeitgleich der Startschuss für unser Netlabel sein. Und da wirds dann auch noch eine etwas neue Idee geben, aber dazu später hier auch mehr.





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