Ich denk ja…

sprechblase…das sich ein Musik-Label in Zukunft mehr als Dienstleister, denn als Rechterverwerter verstehen muss, um sich den geänderten Bedingungen zu stellen und zu überleben. Ich werd den Gedanken mal die Tage ausformulieren, aber meines Erachtens liegt in der Entrechtung der Künstler und Urheber einer der Gründe für den Niedergang und die schlechter werdenden Absatzzahlen. Neben tausend anderen Gründen…

Leider stehen bei solchen Gedankengängen noch die selbstgefälligen Vertriebe zwischen, aber braucht es die für anspruchsvolle Musik noch? Und wenn ich mir das recht bedenke, selbst für Produzenten und Studios bleibt dann noch genügend Potential, um mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen, wenn sich diese dann ein wenig wie Verlage positionieren. Und das Verlagswesen? Hmmm…keine Ahnung, werd ich mal drüber nachdenken.

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Eigentlich… | Ich versteh grad nicht… | Vielleicht sollten die Damen und Herren Urheberrechtsdiskutierer… | Nein, damit hab ich wirklich nicht gerechnet | 10 gute Gründe… | Internetradio ist unabhängiger | Es wurde dann ja doch noch eine interessante Diskussion… | Überhaupt Medien | Trent Reznor macht Ernst | Die Flut an DVD-Veröffentlichungen |

3 Meinungen ↓

#1 Tuffy am 23.07.2007 gegen 22:16

Dank des technischen Fortschritts sind heutzutage die Künstler immer weniger auf Labels angewiesen. Man hat in jedem normalen PC ein 64 Spur Studio und über das Internet einen Vertrieb. Das ist neben der jahrzehntelangen Verarschung von Musikfans und Musikschaffenden gleichermaßen durch die (Major)Labels ein weiterer Grund für den verdienten Niedergang der Musik”Industrie” (ein schönes Wort).

#2 Falk am 23.07.2007 gegen 22:19

Wobei der PC einen wirklich guten Produzenten nicht ersetzen kann. Da seh ich schon auch Potential für diese Menschen, die meist genauso idealistisch veranlagt sind, wie der Künstler selbst. Aber heutzutage braucht eben eine Band nicht mehr die Kuh zum Melken zu spielen, wenn sie das nicht möchte und erreicht trotzdem ihre Fans. Und das manchmal sogar ganz ohne das Brimborium wie früher[tm] drumherum.

#3 dejot am 24.07.2007 gegen 19:09

ich denke ja immer noch, dass Bands, die nicht eh schon bekannt sind oder künstlich gepusht werden, so viel eher an Fans gelangen.

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