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Downloads und Streams für GEMA-Mitglieder

» Abgelegt von Falk am 13.03.2007 12:01 unter: Kommerz, Technik, Management |

Stimmt ja, ich hatte das irgendwie fast wieder aus den Augen verloren, aber bei Besonic kann man auch als GEMA-Mitglied seine Songs kostenfrei zum Download oder Streamen anbieten. Hatte dazu letztes Jahr im Juli sogar kurz was geschrieben.

Dran erinnert wurde ich durch den Newsletter von BeSonic, aber bei Golem hat man das jetzt auch mal erklärt, wie und warum man dort jetzt Songs ab 10 Cent(!) verkaufen kann. Und ja, die 74% für Künstler, welche nicht einer Verwertungsgesellschaft angehören, sind eine verdammt gute Quote. Und die 5 Euro im Monat für den Premiumaccount auch nur 1 Schachtel Zigaretten weniger zu rauchen. Ich muss es mir wohl doch mal wieder genauer anschaun.

Links:





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  • 1

    trotzdem finde ich es nervig, dass man sich erst anmelden musss um ein lieder ganz herunter zu laden. sich ständig überall anmelden zu müssen nervt langsam.
    Find ich schon auf Jamendo stressig.

    Nörmi am 13.03.2007
  • 2

    Das mit dem Anmelden-Müssen seh ich ähnlich. Da wird der Community-Gedanke überstrapaziert. Aber letzten Endes ist es ja auch ein werbefinanziertes Angebot, wo eben diese Anmeldungen Geld bringen.

    Falk am 13.03.2007
  • 3

    Leider bringt die Anmeldung nichts für das Portal (finanziell), sondern dient lediglich des Rechtemanagements hinsichtlich Charts, Downloads, usw.

    Für die Anmeldung reicht Benutzername, Passwort und Emailadresse und diese Daten werden ausschließlich für den Login benutzt. Ausserdem sind diverse Features nur dann sinnvoll, wenn man angemeldet ist und diese einem Profil zugeordnet werden können (z.B. das Voting). Dieses kann auch ganz anonym sein.

    Thomy am 13.03.2007
  • 4

    Ich meinte das mit dem “es bringt halt Geld, wenn man User bindet” nicht in der direkten Form. Denke ja auch, wenn der Aufwand so groß wird, kommt man ja zwangsläufig gar nicht drumrum, User an sich zu binden und ihnen dann *auch* dezent Werbung zu verkaufen. Eine bessere Lösung hätte ich in der Größenordnung dann wahrlich auch nicht. Ich finds ja äußerst gut, dass sich die Kosten mit den 5 Euro für die Premiumaccounts in einem recht überschaubaren Rahmen halten. Eventuell kann man dies ja sogar noch weiter aufbohren und staffeln. Dafür weiss ich ja jetzt auch nicht, wie ihr das hinter den Kulissen diskutiert.

    Frage wäre halt, was dagegen spricht, die Downloads auch anonym zu ermöglichen?

    Falk am 13.03.2007
  • 5

    “sondern dient lediglich des Rechtemanagements”
    was für ein Rechtemanagement für Charts und Downloads?

    man bindet Leute auch an sich, wenn man die Downloads für Anonymos zugänglich macht, wenn jemand das gefällt was er da bekommt, dann kommt er öfter und er wird sich später auch gerne anmelden um abstimmen zu können etc.
    Ich war heute jedenfalls auf der Homepage, und da ich mich durch eine Anmeldung irgendwie (wie soll ichs formulieren???) gedrängt fühle und somit nicht in der Lage war Titel in voller Länge zu hören bzw. herunter zu laden war ich recht schnell wieder weg.

    Nörmi am 13.03.2007
  • 6

    Zur Preisstaffel:

    3 Monatsabo a 5 Euro
    6 Monatsabo a 4,5 Euro
    12 Monatsabo a 4 Euro

    je Monat.

    Livetime für 125 Euro.

    Brutto wohlgemerkt, also 19% noch abziehen.

    Dafür nahezu werbefrei. Ich denke das ist fair, oder?

    Der Künstler (z.B. Deutsch, GEMA-Frei) bekommt nahezu den gesamten Gewinn aus dem Verkauf nach Abzug von Steuern (Umsatzsteuer, ggf. Ausländersteur), Lizenzen (MP3 Kommerzielle Nutzung) und Paymentgebühren (Kreditkarte, Buchführung, Abrechnung). Dafür kann der Künstler frei ab z.B. 10ct tarifieren, was ihm ermöglicht für weniger bekannte Musik einerseits einen Obulus zu verlangen, andererseits einen fairen Preis anzubieten.

    BeSonic wird von 1 oder 2 ct Gewinn nicht reich. Der Künstler soll im Mittelpunkt stehen. Ich glaube, diesen Ansatz sehen viele nicht, dabei durchzieht er BeSonic von a-z.

    Werbung und eine Vergütung des Premium-Accounts muss es geben. So eine Plattform kostet eine fünfstellige Summe im Monat und spielt hoffentlich irgendwann einmal die laufenden Kosten ein.

    Anonyme Downloads? Sind sie. Die Daten des Käufers werden von BeSonic nicht gespeichert. Diese liegen einzig und allein beim Zahlungsanbieter.
    BeSonic speichert lediglich das kaufende Profil, welches im Falle z.B. eines Hörers lediglich Benutzername, Passwort und eine Emailadresse enthält.

    Thomy am 13.03.2007
  • 7

    Ich meinte mit Preisstaffel eher noch Unterschiede der Features. Das hat sich durchaus bei anderen Anbietern bewährt. Aber wie gesagt, dazu weiss ich zuwenig, was ihr da am ausklügeln seid.

    Der Künstler soll im Mittelpunkt stehen. Ich glaube, diesen Ansatz sehen viele nicht, dabei durchzieht er BeSonic von a-z.

    So hab ich Euch eigentlich immer gesehen - ich verwalte da ja auch einen Bandaccount (den ich allerdings noch auf meiner Todo zum Updaten habe) :)

    Anonyme Downloads? Sind sie.

    Eben nicht, anonymisiert vielleicht. Du hattest eben dem Nörmi seinen Kommentar nicht sehen können.

    Ich war heute jedenfalls auf der Homepage, und da ich mich durch eine Anmeldung irgendwie (wie soll ichs formulieren???) gedrängt fühle und somit nicht in der Lage war Titel in voller Länge zu hören bzw. herunter zu laden war ich recht schnell wieder weg.

    Entspricht auch meiner eigenen Erfahrung im kleineren Rahmen. Geb den Leuten *alles* ohne den “Zwang” der Anmeldung und die, die sich ernsthaft damit befassen, werden sich schon anmelden dann. Die sind auch am Ende die interessanteren und interessierteren User, die die Community dann mit bewegen.

    Falk am 13.03.2007

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