Das Jahr, als die Musikindustrie starb

Wenn das so weitergeht, wie bisher, dann könnte das Jahr 2007 tatsächlich in die Geschichte eingehen. Immer mehr Bands und Künstler verschenken einfach ihre neuesten Alben (The Crimea, Prince) oder lassen die Fans entscheiden, wieviel sie zahlen möchten (Radiohead).

Das ist jetzt, 8 Jahre nach Napster, nicht wirklich revolutionär. Beachtlich allerdings, daß mittlerweile immer mehr - auch bekanntere - Bands auf diesen Zug aufspringen und scheinbar die Zeichen der Zeit erkannt haben. Denn um heutzutage zumindest erstmal noch Aufmerksamkeit zu bekommen, bedarf es keinem millionenschweren Werbebudget eines Plattenmultis. Sondern schlicht erstmal nur die Gewissheit, daß die eigene Musik den Fan erreicht.

Und das tut sie, das 7. Album der Jungs um Thom York ist derzeit in aller Munde und schon schickt sich die nächste Band an, neue Wege zu gehen.

In a groundbreaking industry first The Charlatans have joined forces with Xfm to give away their latest album completely free … on xfm.co.uk.

Plattenfirmen in ihrer bisherigen Form sind obsolot, sie weigern sich nur noch standhaft, es wahrzuhaben und entsprechend darauf zu reagieren. Und das in meinen Augen schlimmste daran - grad die Indies neigen derzeit sehr dazu, dem alten Geschäftsmodell nachzutrauern und verpassen dadurch ihre riesen Chance auf einen neuen und modernen Musikmarkt.

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
The Charlatans: You Cross My Path | The Charlatans: You Cross My Path | Deerhoof: MP3 Album | A:M:F is doing a ‘Radiohead’ since 2006 | Wenn es dann nicht mehr um die Musik geht… | Verdammt | Arzt+Pfusch - Get S.I.C.K! | Band XYZ unterschreibt bei Label ABC… | Ikon: Live at Marseille | Amber Smith: Live EP |

3 Meinungen ↓

#1 Musik endlich frei für alle?! | housetunez.de am 08.10.2007 gegen 15:16

[...] F.A.L.K. geht man mit der Prognose so weit, dass man das Jahr 2007 als “Das Jahr, als die Musikindustrie starb” bezeichnet. Auch im Umfeld der DJs, geht der Trend zum digitalen [...]

#2 NiN: Keinen bock mehr auf Labels - Das3Zehn Blog am 08.10.2007 gegen 22:25

[...] wunderbar zu Herrn F.A.L.K.s Post von heute morgen Social Bookmark Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden [...]

#3 Trent Reznor macht Ernst » Beitrag » F.A.L.K. stands for FUCK ART - LETS KILL! am 09.10.2007 gegen 11:50

[...] ein paar Minuten länger gewartet, den Untergang der Musikindustrie in der jetzigen Form zu prophezeien, dann wäre diese Meldung da auch noch mit eingeflossen. Und jetzt darf jeder gespannt sein, [...]

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