CD-Qualität?

Also eine Erkenntnis der letzten paar Wochen ist dann auch, daß es den Leuten schlicht egal ist, ob ein Download nun mit 128kB, höherwertig, als verlustfreies Format wie FLAC oder wie auch immer daherkommt. Wenn die Musik gut genug ist, verkommen diese technischen Aspekte schlicht zu Nerdkram. Amen!

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Nutzungsrechte | Mal wieder schmunzelnd | Seltsame Preispolitik | T3CHN0PH0B1A - Albedo Level 0% | Begleiterscheinungen | Liebe Musiknutzer in Deutschland… | Doing a Radiohead | Offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen… | Reportage: Im Namen des Schöpfers | Verkaufen |

6 Meinungen ↓

#1 Oliver am 17.02.2008 gegen 20:17

Als für mich nicht, denn man hört den Unterschied und das auch mit bezahlbaren Boxen. 128kb taugt schlicht für gar nichts, bei Metal oder gar Klassik ein Unding und das hat nichts mit Nerds zu tun. Bei dem Elektronikkrempel sicherlich verzichtbar bis zu einem gewissen Grad. Wenn die Leute natürlich ihr Zeugs hauptsächlich nur noch auf iPods mit bekanntermaßen minderer Klangqualität hören, wundert mich jedoch auch das nicht mehr wirklich. Und bei Flac und anderen verlustfreien Material hängt es schlicht von der Ausgangslage ab, ist diese von minderer Qualität kanns das bessere Format auch nicht mehr richten. Ich denke man sollte derartige Ansprüch nicht von Jahr zu Jahr herabsitzen und dann mit diesen Vergleichen, denn tatsächlicher Nerd-Kram in diesen Gefilden, sprich die berühmten Audiophilen die Klang mit der Geldbörse und dem Meßgerät definieren, ist wiederum eine ganz andere Kategorie. Propagiert man dies in der Form jedoch oft genug hören wir irgendwann wie Mono in Transitorqualität der 70er und das muß wirklich nicht sein. Schon heute sind die meisten CDs einen Lacher wert in puncto Klangqualität und großartige Musik setzt sich eben primär aus dem Klang zusammen, sekundär kommt der Inhalt.

#2 Falk am 17.02.2008 gegen 21:01

128kb taugt schlicht für gar nichts

Doch, um Webradio zu machen…

Und ich propagier ja auch nicht, daß die Leute auf Qualität kacken sollen. Sondern stell es nur verwundert fest, daß sich das letztendlich, wenn das Ausgangsmaterial in Punkto Qualität und Inhalt gut genug ist, das Komprimierungsformat schlicht kaum bis gar keine Rolle mehr spielt. Denn das positive daran ist für mich, daß sehr wohl nicht nur auf die Verpackung, sondern dann wohl doch auf den Inhalt geachtet wird. Egal in welcher Bitrate der an die Ohren gelangt…

#3 lxxx am 17.02.2008 gegen 23:53

… ja, Musik ist Klang, und der läßt sich nicht in Hertz oder Kilobit messen - von wegen: “sekundär kommt der Inhalt”!

… bei Metal vielleicht, mein Her(t)z…

#4 noise-generator am 18.02.2008 gegen 19:39

Also ich will nicht Klugscheißen! Hören ist eine Sache die mann üben muss. Klingt erst mal dämlich, stimmt aber! Ich hab mich aus der Not heraus mit High-Fi beschäftigt. Meine Lieblings-Band Magama klang aus den Breitwand-Lautsprecher meines Dual HS25 nich so toll!!! Eigendlich klang das Teil Scheiße!!! Man braucht Zeit. Leider muss ich sagen das ich auch aus der Übung bin. Heute Hab ich einen Verstärker und ein CD-Player von Einstein (Bochum), selbst gebaute Boxen und zwei pubertieren Mädchen, einen nervigen Job und hör Musik hauptsächlich auf meinen Fahrrad mit einem alten I-Pod.
Also wie die meisten.

#5 dejot am 18.02.2008 gegen 22:42

Wenn es Musik aus dem Netz sein soll (oder eben auch mal sein “muss”), dann doch lieber in einer Qualität, die ich mir auf CD gebrannt in der Anlage auch mit Kopfhörern knapp an der Schmerzgrenze noch geben kann. Man kann sich wirklich aus 128kbit MP3s raushören.
Natürlich ist Inhalt letztendlich wichtiger, aber was gibt es besseres als tollen Inhalt? Genau. Grandios verpackten Inhalt ;) Was habe ich davon, wenn ich zwar weiß, dass die Musik toll ist, das Ding (CD, MP3, …) auf meiner Anlage aber - simpel gesagt - einfach nur scheiße klingt? Die Qualität des Mediums bestimmt für mich mit den Hörgenuss, den ich nachher empfinde.
Aber wahrscheinlich ist das wieder so eine Randgruppen-Erscheinung ;) Was solls.

#6 noise-generator am 18.02.2008 gegen 23:09

Also es ist eine alte High-End-Regel das für den Klang von Musik der wichtigste Faktor die Aufnahme ist. Dann kommt als wichtigstes Glied der Verstärker. Es ist so. Ich hab das Jahre lang auch nicht geglaubt. Im High-End-Bereich ist der Unterschied zwischen CD und Analoger Platte recht gering.
Ein reduziertes Datenformat hat natürlich auch weniger vom Original. Das mag beim schönsten Arsch der Welt egal sein, aber bei Klassik schon einen Unterschied machen. Um das klar zustellen ich mein dieses hoffendliche One-Hit-
Wunder.

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