Harte Zeiten für Sony BMG

Nicht nur, das man momentan den Zusammenschluss der Musiksparten nochmals prüft, nein auch die Künstler schiessen grad recht scharf gegen ihr Label. Unter der Überschrift “Künstler weiten Sammelklage gegen Sony BMG aus” schreibt musikwoche.de heute:

Die Kläger um die Bands Cheap Trick und The Allman Brothers verlangen nun auch für Klingeltöne eine angemessene Vergütung. Im Zentrum des Streits steht die Frage, ob es sich bei digitalen und mobilen Verkäufen um einen tatsächlichen Verkauf wie bei dem einer physischen Kopie oder um eine Lizenz handelt.

Die Klage betrifft Künstlerverträge, die noch vor dem Aufkommen des digitalen Vertriebs abgeschlossen wurden und gleiche Konditionen für alte und neue Nutzungsformen anwenden.

Damit stünden den Künstlern 50 Prozent der Verkaufserträge zu. Der bisher angewendete Satz für Tantiemen aus physischen Verkäufen liegt dagegen erheblich niedriger - bei etwa zehn bis 14 Prozent. (Quelle)

Vor allem wenn man sich überlegt, dass das größte Wachstum derzeit die Downloads zu verzeichnen haben.

Allerdings fände ich persönlich folgende Headline viel cooler: “Künstler kündigen geschlossen ihre Verträge mit Sony BMG und vermarkten sich ab sofort selbst”.

Man darf ja schliesslich auch noch träumen ;) Denn das das Singen unter der Dusche bald kostenpflichtig werden könnte, kann man nebenan sehen.

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Wenn das Eure einzige Sorge ist | Jammern auf hohem Niveau | 37 Prozent Wachstum bei Musikdownloads | MySpace Music geht an den Start | Verkaufen | Nett gemeint…. | Ich versteh grad nicht… | Wieviel Doppelzüngigkeit… | Es wurde dann ja doch noch eine interessante Diskussion… | Der Spaß hört dort auf,… |

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