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Fields Of The Nephilim “Mourning Sun” CD (P)review

» Abgelegt von Falk am 14.11.2005 15:32 unter: darkerradio |

Sendung vom 13.11.2005

Erstaunt waren viele, das es wieder endlich eine neue Veröffentlichung von Fields Of The Nephilim gibt. Nach der unsäglichen “From Gehenna To Here”, welche von Carl McCoy in dieser Form niemals freigegeben war (oder glaubt jemand dran?), - also nach dem letzten wirklichen Release 1990 - die Neue. Und ja, ich war auf Anhieb so begeistert davon, das ich innerhalb von Minuten entschieden habe, ein Grundprinzip meiner Sendungen zu den Akten zu legen. Nämlich in einer Sendung keine komplette CD zu spielen. Doch erstens erschliesst sich ein Album der Fields nur in dessen Komplexität und zweitens warens doch nur 7(!) Stücke. Was dazu führte, das ich dann während der Sendung doch recht viel Zeit zwischen den Moderationen hatte und fast pünktlich fertig wurde. Okay, ich hab 15 Minuten überzogen, aber es gab ja auch eine Menge zu erzählen. Diesmal wars wirklich etwas ernsthafter und ich war erstaunt, das das Feedback so enorm positiv ausfiel.

Zur CD muss man nicht wirklich viel sagen - in Zeiten, wo zwar jeder irgendwie Gothic ist, schaffen es kaum noch Bands, wirklichen Gothic Rock zu machen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel, aber meist sind es die jetzt zu Kult gewordenen Mittvierziger, die dem Musikmarkt ziemlich an die Beine pinkeln. Man muss nicht in den 80igern großgeworden sein, um zu erkennen, das hier Alben für die Ewigkeit geschaffen wurden. Neben dem Comeback von Pink Turns Blue ist dieses Album ein weiteres Zeichen dafür, das es doch noch Hoffnung gibt. Hey, Jungs von Tokio Hotel, zieht Euch mal diese Scheibe rein und ihr werdet erkennen, wie weit weg ihr davon seid. Solche Soundbilder, komplexe Arrangements und Songs, die einfach unter die Haut gehen, werdet ihr auch nicht schreiben, selbst wenn ihr anfangt, Euch zu rasieren.

Und nunmehr hat es der gute Carl mal wieder geschafft, mir seine Stimme in die tiefsten Windungen meines Kleinhirns zu blasen und ich werde noch lange die Melodie von “Straight To The Light” vor mich hinsummen.

Playlist

1. Reptyle - Intro (The Red Unblinking Night) (1:27)
2. Pink Turns Blue - Good Times (4:16)
3. Fields Of The Nephilim - Shroud (Exordium) (5:42)
4. Fields Of The Nephilim - Straight to the Light (6:25)
5. Joy Division - Transmission (3:56)
6. Fields Of The Nephilim - New Gold Dawn (7:58)
7. Last Rites - Guilt Sublime (5:31)
8. Fields Of The Nephilim - Requiem XIII-33 (Le veilleur silencieux) (7:21)
9. Last Rites - My World Alight (5:10)
10. Fields Of The Nephilim - Xiberia (Seasons in the ice cage) (7:33)
11. Reptyle - (And The Devil Said) Because (6:39)
12. The Awakening - Self (5:02)
13. Fields Of The Nephilim - She (9:25)
14. The SlimP - Gloira NewVersion (5:51)
15. The Mission - Severina (4:22)
16. The Sisters Of Mercy - Blood Money (3:08)
17. Fields Of The Nephilim - Mourning Sun (10:34)





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