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Universal bilanziert neue Einnahmequellen

» Abgelegt von Falk am 19.04.2006 17:44 unter: Kommerz, Sonstiges |

So schreibts heute der Musikmarkt und die Zahlen sind wirklich beachtlich.

UMG hat zur Zeit sechs bis acht Einnahmequellen: Rund 499 Millionen US-Dollar ( 406 Millionen Euro) pro Jahr bezieht UMG allein aus dem Musik-Download-Geschäft, 422 Millionen US-Dollar ( 344 Millionen Euro) aus der Mobile-Industrie; Abo-Verkäufe stehen mit 149 Millionen US-Dollar (121 Millionen Euro) auch nicht schlecht da; Video-Downloads liegen bei 3,7 Millionen US-Dollar (3, 1 Millionen Euro); Webradios bringen rund 40 Millionen US-Dollar (32 Millionen Euro) ein.

Okay, bis hierhin hats mich wie der berühmte Sack Reis in China interessiert, aber dann kam ein wundervoller letzter Abschnitt.

Während die Musikindustrie an Einnahmen gegenüber 2001 abgenommen hat – 2001 waren es 13, 7 Milliarden gegenüber 12, 3 Milliarden im Jahre 2005 - , so bieten die wachsenden “neuen” Einnahmequellen einen viel versprechenden Ausgleich für die gesamte Musikbranche.

Ihr bösen Raubkopierer da draussen … ihr schafft es immer noch nicht, Musikfirmen zu ruinieren. Schämt Euch!

Allerdings fragt man sich, wieoft die Argumente(!?) der Musikverbände noch widerlegt werden müssen, bis der letzte Holzkopf kapiert, dass sich schlicht das Konsumverhalten geändert hat?

Übrigens scheint sich grad einer dieser Verbände schlichtweg aufzulösen, wie man bei Gulli lesen kann. Und wer bitte ist “die Musikindustrie” - diese Metaphrasen sind langsam irgendwie peinlich (und ja, auch ich hab mich derer schon bedient).





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