Unabhängig, Unsachlich, Unspektakulär…Unmöglich!?

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Das Internet ist nicht fürs Geldverdienen gebaut

» Abgelegt von Falk am 04.08.2006 13:05 unter: Sonstiges |

Mal völlig unreflektiert das Ganze - Hör mir auf mit Geld.

Und jetzt, liebe Kollegen, müsst ihr ganz tapfer sein: Auch viele Webprojekte haben mit Geldverdienen nichts zu tun. Es handelt sich um soziale oder meinetwegen auch kulturelle Phänomene, nicht jedoch um ökonomische. Es geht um Spaß und um das Miteinander, aber auch um Aufmerksamkeit und Anerkennung, manchmal sogar um den sozialen Status und um Gruppendynamik. Eigentlich genau so, wie dort draußen, im richtigen Leben. Denn da dreht sich bekanntlich auch nicht immer nur alles ums Geld.

(Via)

Womit eigentlich alles gesagt ist. Und sich keiner wundern darf, das er bei der Verteidigung alter ökonomischer Interessen im Netz auf Widerstand stösst und es mit Leuten zu tun hat, die das eben etwas anders sehen. Zum Glück wird mir persönlich die Frage, was ich davon habe, immer seltener bis kaum noch gestellt. Und das ist auch gut so ;)





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  • 1

    Korrupt würde mich in diesem Bereich, Web 2.0 und Anhang, wohl als eine Art “Kunstbanause” bezeichen, jedenfalls die gleiche Denkrichtung :D

    Ich kann halt nichts damit anfangen, weniger weil mir die Gruppendynamik, der Teamgeist oder sonst etwas fehlt, aber ich sehe letztendlich in diesem ganzen Gebaren nicht mehr als Oberflächlichkeit. Die Tracks in Lastfm, die Trackbacks, bla bla hier, bla bla dort - wer Kontakt möchte schreibt mir ne Mail, trifft mich im ICQ oder ruft mich an, sprich er redet mit mir. Nun das ist vielen wohl zuviel Arbeit, so hängt man ein “Schild” aus, “hier meine gehörten Songs”, “hier mein Blafasel im Trackback” usw. Wo ist da das soziale Gefüge, das dort sooft hineininterpretiert wird?
    Nehme ich mal z.B. Korrupt, der das ganze so spannend findet - warum auch immer, ich lese lieber fünf Seiten Textwüsten von ihm, da erfahre ich mehr als in irgendeinem Aushängeschild der gehörten Tracks bei lastfm (nur mal als Beispiel). Gebe ich dann dazu noch meinen Senf ab, mit mehr als einem Einzeiler, na wo springt mehr dabei heraus?
    Web 2.0 ist Oberflächlichkeit, a la Smalltalk in einer überlauten Disco. Okay da gibts Techniken, die sind interessant, die sind nutzbar, die helfen “Normalos” einen leichteren Einstieg zu finden - auch okay, finde ich klasse … aber bitte sehr, interpretiert doch nicht diesen ganzen Käse hinein.
    Wenn das tatsächlich eine Art kulturelles Phänomen sein soll, das soziale “Wunderprojekt”, na dann gute Nacht - dann hat wohl der vereinsamte Nerd vor seiner Kiste noch mehr Kontakt. Zu diesem Hype paßt es auch, das Industrie mit auf den Zug spring und verzweifelt Verwertungsstrategien sucht, Problem jedoch “Luft” läßt sich nicht so gut vermarkten.
    Und nein ich finde jede Technik spannend und ich probiere alles aus, mehr vielleicht als andere :D, nur ich halte nicht daran fest, wenn die Seifenblase zerplatzt.

    Und wenn Falk sich jetzt wundert was das mit ihm zu tun hat? Nun mein lieber Falk, obiger Senf basiert auf den angeführten Begriffen, dem jetzigen Internet und der recht trüben Zukunft des ganzen. :D

    Oli am 04.08.2006
  • 2

    Und just kurz nachdem ich dies geschrieben hatte, rief mich ein alter Freund an und fragte mich ob einer Idee ein Geschäft auch im Internet zu präsentieren. Antwort: Wenn du meinst, es 1:1 kopieren zu können, wirst du gnadenlos scheitern ;) Fakt (und das ist eigentlich auch meine Aussage hier immer wieder) ist halt, das man die ökonomischen Interessen eben durchaus erstmal beiseite lassen muss und sich mit den Gegebenheiten des Netzes beschäftigen muss, um überhaupt damit was *sinnvolles* anfangen zu können. Das ist zumindest meine Quintessenz. Ob nun Netz 0.5 oder 8.0 Beta ist mir dann ja auch piepegal. Das manche Techniken spannend sind, hat mit der ureigenen Idee des ausfallsicheren Informationsaustausches auch erstmal nichts zu tun.

    Falk am 04.08.2006
  • 3

    Ich sehe halt nichts neues, nur das man immer mehr versucht “Oberflächlichkeit” ohne tatsächlichen “Inhalt” (ja irgendwie ist ja immer Inhalt vorhanden, aber nichts wirklich greifbares), das scheint sich zum Trend zu entwickeln.
    Insofern denken wir da gar nicht so anders, ich drücke es vielleicht ein wenig härter aus :D

    Oli am 04.08.2006
  • 4

    Ich sehe das genauso wie Oli! Last.FM, Trackbacks, und co. finde ich einfach überflüssig. Noch schwachsinniger finde ich den Hype um Youtube und Flickr. Nur weil sich der Müll jetzt an zentralen Stellen häuft, heißt das nicht, dass er sinnvoller ist, als vorher!

    Greg am 05.08.2006
  • 5

    […] füg mal an diese Headline noch Bullshit an. Passt. Das ging […]


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