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Das erste Online-Gefängnis

» Abgelegt von Falk am 02.10.2006 16:44 unter: Kommerz, Sonstiges |
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), das Online-Netzwerk Campact, die Kampagne fairsharing und das Netzwerk freies Wissen stellen am kommenden Donnerstag, den 5. Oktober 2006 die Kampagne “Wir haben privat kopiert!” auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vor.

Diese fordert Änderungen des derzeitigen Gesetzentwurfs der Bundesregierung zum Urheberrecht ein, welcher die Kriminalisierung von Bürgern ausweiten würde. Der Gesetzentwurf wird in diesem Herbst im Rechtsausschuss des Bundestages beraten.

Im Rahmen der Pressekonferenz wird das erste Online-Gefängnis der Welt eröffnet. Mit der Selbstanzeige “Ich habe schon mal privat kopiert” kann dann jeder Bürger eine eigene Zelle im neu geschaffenen Online-Knast beziehen. Das immer größer werdende Gefängnis verdeutlicht die absurde Konsequenz der von den Medienkonzernen verfolgten Kriminalisierungsstrategie. (Quelle)

Na dann werd ich mir auch mal eine Zelle reservieren ;)

(Via)





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  • 1

    Bleibt das Recht auf Privatkopie nicht so ziemlich unangetastet? Zumindest sofern kein ¿funktionierender? Kopierschutz drauf ist.

    Kamuflaro am 02.10.2006
  • 2

    Die Frage kam doch schon öfter hier mal auf - wer definiert “funktionierend”? Denn allein den schriftlichen Hinweis auf einer CD könnte man (Hallo ihr Drecks-Winkeladvokaten!) als funktionierend betrachen. Denn damit (mit dem Hinweis) wäre dann ja die Handlung “Umgehen” schon gegeben.

    Das ist allerdings jetzt *nicht* meine Meinung, sondern eine mögliche Argumentationsweise der Musikindustrie und ihrer kläffenden Köter.

    Falk am 02.10.2006

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