Unabhängig, Unsachlich, Unspektakulär…Unmöglich!?

F.A.L.K. stands for FUCK ART - LETS KILL!


Jeden Tag einen Song

» Abgelegt von Falk am 04.01.2007 0:13 unter: Creative Commons, Kommerz, darkerradio |

Das find ich grad ziemlich genial.

Nicht nur, dass mich Nico nebenan auf indieish.com aufmerksam gemacht hat, welche im vergangenen Jahr jeden Tag einen Creative Commons lizensierten Song vorstellten. Nein grad eben les ich doch auch auf The Best Media in Life is Free, das Magnatunes ein “Song of the day”-Feature haben. Ab sofort gibts täglich einen Song einer “ihrer” Künstler zum freien Download.1

Noch wer? Ich find die Idee nicht nur klasse, sondern richtig genial.

  1. Übrigens - man muss da das Formular nicht ausfüllen. Der Download geht auch ohne ;) []




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  • 1

    Ich bin sowieso schon erschlagen von der Menge an Musik die auf mich einprasselt :D

    Maxx am 04.01.2007
  • 2

    *auflach* frag mich mal. Ist ja nicht so, dass ich mich jetzt ausschliesslich nur mit freier Musik beschäftige und diese höre. Dazu kommen die “eigenen” Bands, die ich unterstütze und das Radio, wo wir ja auch noch herkömmlich bemustert werden. Allerdings - ich könnte nicht ohne Musik und grad dies hier mit der freien Musik ist extrem spannend und streckenweise “kommerzieller” Musik sogar weit überlegen. Eben weil die Künstler nicht auf Verkaufszahlen achten müssen und darum kaum Kompromisse eingehen. Sicherlich ist es ein zweischneidiges Schwert, denn von irgendwas müssen diese ja trotzdem leben. Und genau darum mach ich das - damit vielleicht das grundlegende Verständnis auch dafür geweckt wird. Und wenns nur eine handvoll Menschen erreicht, ist viel gewonnen. Deshalb auch ein Dank an alle, die sich da jetzt schon dran beteiligen.

    Falk am 04.01.2007
  • 3

    Das ist aber auch wirklich ein Problem. Die Quantität ist schon furchterregend. Wenn zu der regulären Musik (ich hätte wohl letztes Jahr ein paar hundert Alben durchhören müssen, auf meine Tisch stapeln sich noch zig zu bewertende Promos aus dem letzten Jahr, man wird mit Freundesangeboten bei MySpace zugekleckert, dann noch Empfehlungen von z.B. Last.FM ( Sorry Falk, deine Empfehlung habe ich immer noch nicht gehört), dann noch tausende und abertausende von freien Songs ( all diese schönen Seiten mit CC-Musik sind mir wohlbekannt, hab esie alle auch artig vor Jahr und Tag verlinkt aber, allein mir fehlt die Zeit, mir das alles anzuschauen.)und dann KAUFT man sich ja auch an und tatsächlich noch ein Album!!! Wie soll das alles funktionieren.? Lösung: Der Tag braucht 48 Stunden :-)

    Peter am 04.01.2007
  • 4

    Sagen wir mal so - der Tag muss für mich nicht 48 Stunden haben, sondern mir reichen die 24 durchaus. Grad last.fm ist ja da ein feines Beispiel für, dass man eben dieses “Schulhofprinzip” auch im Netz umsetzen kann. War doch früher[sic!] nicht anders, wenn man etwas empfohlen bekommen hatte, rückte es doch automatisch mehr ins Blickfeld. Und wenn sich dann wie bei last.fm oder auch hier oder woanders Menschen dahingehend zusammentun, um genau diese Prinzip wieder zu leben, dann erspart dir das als Musikredakteur doch auch wieder enorme Arbeit ;)

    Kuck, wenn ich bei dir oder dem anderen Peter einen Musiktip finde, dann bin ich eher geneigt, dem mal nachzugehen, als auf einer anderen Seite und denke darin liegt dann auch so ein Stück das Geheimnis ;)

    Und ich muss auch ehrlich sagen, ich finds ein Stück weit auch einen Fehler, den uns die geliebte Musikindustrie ans Bein geballert hat. Anstatt von vornherein auch auf solche Dinge zu achten und die Qualitätsmaßstäbe im eigenen Haus hoch zu halten und dabei den Fan in sich selbst nicht zu vergessen, wird das Prinzip “1 aus 10″ angewandt. Klar man kann nicht vorhersagen, ob und was jetzt ein Hit oder Verkaufsschlager wird - aber wenn ich die Leute, wie Maxx oben sagt “zuballer”, dann brauch ich mich nicht wundern, wenn der einzelne Künstler eine viel geringere Chance hat, einen Hit zu landen. Oder anders ausgedrückt - anstatt Milliarden in sinnfreie Werbung zu verpulvern, sollten die mal wieder anfangen, ihre Qualität zu verbessern. Und da wirken solche Empfehlungssysteme echt Wunder. Aber auf mich hört ja keiner *g*

    Falk am 04.01.2007
  • 5

    Ja, das tun wir ja auch alle. die Spreu vom Weizen trennen. Ob mit verbalen Rundumschlag, einer Rezension, der Auswahl eine Songs für eine Sendung oder Empfehlung anhand von Charts. Ich finde die Idee jedenfalls gut und hoffe, es wird ordentlich gevotet (habe ich gerade mal gemacht :-)). Muss auch zu meiner Schande gestehen, das ich mit der ganzen CC-Angelegenheit nocht nicht beschäftigt habe. Liebäuge aber schon seid einiger Zeit mit der Idee, neben der regulären Sendung eine Podcast-Sendung mit CC-Inhalten zu produzieren. Allein, die Suche nach der Spreu im Weizen macht mir bange :-) und die fehlenden 24 Stunden…

    Peter am 04.01.2007
  • 6

    Creative Commons ist in meinen Augen eine riesengroße Chance. Weniger, um die Mitnahme-Mentalität zu befriedigen, sondern eher, um das Verständnis, dass Musik nicht allein vom Absatz lebt wieder zu wecken.

    Und ich muss ehrlich sagen, ich bin absolut überrascht, welches Echo man mit sowas auslösen kann. Weil schau mal, die Idee als Solche ist ja nicht neu. Ich hab bis Mitte 2005 schonmal eine Chart-Show bei mir im Radio gehabt. Dieses “Pro Tag 1 Song” gibts auch anderswo. Vorhin in den Kommentaren der Hinweis auf ein ähnliches Voting etc. pp

    Aber mal alles zusammennehmen und die Dinge zusammenarbeiten lassen, die für mich zusammen gehören - das traut sich wohl keiner. Also mach ich es halt. Und durch dein Angebot, diese Sendung auch bei Radio Tonkuhle zu senden, ist das Ganze vom Start weg größer, als es eigentlich gedacht war :)

    Falk am 04.01.2007
  • 7

    […] Der Herr Nachbar kannte das Projekt gar nicht, ich schon: Im letzten Jahr gabs auf Indiesh jeden Tag einen CC-Songs zum Downloaden. (Na ja, fast jeden Tag eingetragen, aber es sind wirklich 365 Songs geworden.) Wer in meinen Last.fm-Account ab und an reinschaut wird auch gesehen haben, dass ich den Podcast davon abonniert habe - ja, genau, diese komischen “Day Irgendwas”-Dinger. (Dass mein Last.fm-Account nun nicht so typisch für die “normale Masse” sein dürfte ist dann wohl auch rasch klar, aber so bin ich halt.) Nun war das Projekt ja eigentlich befristet und lief am 31.12.2006 mit Auld Lang Syne aus, sehr schöne Version übrigens. Momentan habe ich Probleme, die Seite zu erreichen daher kann ich nicht sagen ob das Projekt im Jahr 2007 weitergeht oder nicht oder was die weiteren Pläne sind. Wünschenswert wäre es ja wenn das Projekt weiterlaufen würde, das Blog würde ich nur ungern als Schulhofkameraden verlieren… Schulhofprinzip? Erklärt doch der Herr Nachbar in den Kommentaren zum oben verlinkten Post. Der hats erfunden. […]

  • 8

    Du kanntest Indiesh nicht? Fehler. ;-)
    Eine meiner bevorzugten CC-Musiklieferanten neben dem De:Bug-Podcast und Starfrosch. :-)
    Ad Astra

    Prospero am 05.01.2007
  • 9

    Wieso Fehler? Alles kann ich ja nun auch nicht wissen *ggg* Wozu gibts Euch denn sonst?

    Falk am 05.01.2007
  • 10

    Tja, wozu es mich gibt frage ich mich auch manchmal… Besonders nach einem, zwei, drei, vier Gläschen Absinth… ;-)
    Ad Astra

    Prospero am 05.01.2007
  • 11

    OMG Absinth *g*

    Falk am 05.01.2007

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