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Gebührenmodelle für Podcaster

» Abgelegt von Falk am 26.05.2006 10:15 unter: Kommerz, Management, darkerradio |

Kritik erntet derzeit die GEMA für ihren, auf dem Podcastday2006 im Rahmen des 18. medienforum.nrw vorgestellten, Tarif für Podcaster. Die GEMA will für nicht-kommerzielle Podcast-Sendungen, die Musik als reine Einblendung (Intro und Outro) benutzen, monatlich fünf Euro berechnen, falls sie mindestens wöchentlich bereit gestellt werden.

Wer einen kompletten Song in seiner wöchentlichen Podcast-Sendung spielen will, muss zehn Euro bezahlen, wer täglich einen Song spielt, soll dreißig Euro Gebühr entrichten. Wie lange die Sendungen dann online stehen dürfen, ist noch nicht klar. Der Tarif soll endgültig im Sommer veröffentlicht und angeboten werden.

Quelle

Kommt mir irgendwie alles recht bekannt vor - ähnliche Diskusissionen wie sie jetzt beispielsweise auf Spreeblick geführt werden, gabs vor einigen Jahren schonmal bei den Onlineradios. Wobei der Unterschied schon klar sein dürfte - wir als Radio müssen sowohl die Vervielfältigung als auch die Zweitverwertung (das eigentliche Senden) bezahlen. Wir haben da mehr “Probleme” mit der GVL, als mit der GEMA, welche erst im April einen für Hobbiecaster sehr übersichtlichen Pauschaltarif an den Start gebracht hat.

Die Diskussion ist sicher interessant und der vorgestellte Tarif für nicht werbefinanzierte Podcasts eindeutig zu teuer. Aber auch hier wirds mit Sicherheit nach etlichen Diskussionen und Gesprächen einen Mischtarif geben. Und hey - GEMA-lizensierte-Musik ist nicht das Heil dieser Welt. Ich kenn da paar sehr viele Bands, welche dort nicht Mitglied sind… ;)





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