Unabhängig, Unsachlich, Unspektakulär…Unmöglich!?

F.A.L.K. stands for FUCK ART - LETS KILL!


Das geht aber leider nicht mit freien Lizenzen.

» Abgelegt von Falk am 30.04.2007 14:12 unter: Kommerz, Management, darkerradio |

Schrieb die Tage der Musikdieb in seinen Kommentaren und ich setzte dem ein “Doch, geht sehr wohl entgegen”.

Der Grundgedanke war, dass ein Urheber (Autor), welcher seiner Werke (hier Musik) unter einer Creative Commons veröffentlicht, doch gar nicht daran partizipiert, wenn sich jemand diesen Song schnappt, ein Cover daraus macht und damit Geld verdient. Und genau dieser Gedankengang ist pauschal nicht ganz richtig. Falsch find ich außerdem, dass man Geldverdienen mit Musik und GEMA als untrennbare Einheit ansieht.1

Also mal kurz die Gedanken hier festgehalten - wenn Jemand seine Kompositionen unter einer Non-Commercial CC veröffentlicht und ein Anderer mit diesen Geld verdienen möchte, dann muss er trotz CC einen Lizenzvertrag mit dem Urheber aushandeln. Nichts anderes besagt die Creative Commons, welche ja nicht das Urheberrecht aufhebt, sondern eben nur um eine einfache Lizenz ergänzt. Als einfaches Beispiel, dass sich dies nicht ausschliesst, hab ich sogar eins aus eigener Erfahrung. Der Song “Footsteps” von All:My:Faults ist einerseits unter CC lizensiert worden, findet sich aber auch auf einer kommerziellen Compilation einer Werbeagentur.

Und schon ging der Gedanke auch weiter, dass es eben hierzulande keine einfache Möglichkeit gibt, kommerzielle Lizenzen zu erwerben. Ich könnte mir persönlich da ein entsprechendes Angebot sehr gut vorstellen. Sprich es werden Lizenzen für diverse kommerzielle Nutzungsformen angeboten. Der Verwerter übernimmt das Inkasso, die Verteilung etc. stellvertretend für die Autoren und rechnet mit diesen dann ab. Und eventuell kann dies ja einhergehen mit einer Vermarktung von CC-lizensierten Werken. Ich sehe da an sich großen Bedarf auch in Richtung lizenzfreie Musik für Podcasts, Promoplattformen für Webradios und ähnliche Dinge.

Zur Freiheit gehört nunmal auch dazu, mit Musik Geld verdienen zu dürfen.

  1. Hier gehts beispielsweise auch um die Pauschalabgaben auf Geräte. Dabei müssten dann prozentual Künstler, welche unter CC veröffentlichen, auch ihren Anteil bekommen, um die Autoren von freier Musik daran teilhaben zu lassen. Was ich angesichts der Umstände nicht mehr nur fair, sondern schlicht für erforderlich halte.[]




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