Creative Commons vs GEMA

Dabei wird der Dialog mit der GEMA gesucht, um für deren Mitglieder gemeinsam nach kompetenten Lösungen zu suchen, damit diese im Zusammenspiel mit beiden Organisationen in Zukunft den Überblick behalten. Hierbei gilt es, die Resultate abzuwarten.

Ein Zitat aus dem Open Source Jahrbuch 2005 - der Teil, welcher sich mit Netlabels als alternativer Ansatz der Musikdistribution beschäftigt, kann hier heruntergeladen werden:

Das Netlabel als alternativer Ansatz der Musikdistribution

Allerdings frag ich mich, wenn jetzt schon ca. 4 Jahre auf eine sinnvolle Regelung gewartet wird, wie die Gespräche mit der GEMA eigentlich aussehen. Ich glaub, ich werd einfach so dreist weitermachen, wie bisher. Das dauert mir zu lange…

Ähnlichkeiten mit anderen existierenden Artikeln sind rein zufällig:
Pressemitteilungen… | Zeitgeist, The Movie - auf deutsch | Zuviel ist auch nicht gut | Zum Thema IP-Logging | Alles ist gesagt | Erster Eindruck von Serendipity | Die ganze Diskussion um Wordpress | Isis Signum: Electrosensual | Lost Children Net Label | Onlinemedien in Deutschland |

5 Meinungen ↓

#1 Prospero am 09.01.2008 gegen 17:26

Nun schön, die GEMA ist nicht der schnellste Dinausiere einer, aber wenn seit drei Jahren nichts passiert, dann heißt es de facto so schnell wird sich nichts ändern. Vor allem weil es keinen Grund gibt warum sich was ändern sollte.
Ad Astra

#2 Torsten am 09.01.2008 gegen 17:46

Ja ja die gute alte GEMA. Ich möchte wetten, dass sich in 20 Jahren keiner mehr dran erinnern kann, wer oder was das mal war.
Schon jetzt frage ich mich, wozu die eigentlich noch gut ist. Kann die irgendwas, was ohne GEMA nicht möglich wäre?

Mittlerweile kann durch Lizenz-Zertifizierung (wie z.B. bei den Registered Commons) die Urheberschaft eines Stückes nämlich auch ohne GEMA nachgewiesen werden.

#3 Falk am 09.01.2008 gegen 20:49

Klar, die Urheberschaft kann auch ohne die GEMA nachgewiesen werden. Dies sagen sie ja sogar selbst in ihren FAQ. Nur - eine Gesellschaft, die zentral die Wahrnehmung und Vergütung der Autoren innehat, ist nunmal hierzulande die GEMA. Deren Auftrag ja im Grund auch nicht falsch ist. Nur deren absoluter Anspruch und das Verteilungssystem sind diskussionswürdig. Und diese Diskussion findet meines Erachtens wohl auch gar nicht statt. Zumindest wäre mir nichts bekannt, also gibts eben leider nur ein Entweder/Oder…

Ich fänd es schon cool, wenn es grad für die kleinen Bands und Künstler eine faire Abrechnungsmöglichkeit der Nutzung ihrer Werke geben würde. Genau DAS fehlt und ist auch scheinbar nicht gewollt.

#4 Thomas am 09.01.2008 gegen 22:06

Noch schlimmer ist ja, dass die Gema immer noch zwischen sog. E-Musik und U-Musik unterscheidet.

Wieso klassische Musik eigentlich mal als ernste Musik bezeichnet wurde will ich eigentlich gar nicht wissen.

#5 Falk am 09.01.2008 gegen 22:49

Musik ist Musik - ich kapier diese Trennung auch nicht wirklich. Für den Autor doch im Grunde völlig unerheblich…Das ganze Thema kommt halt leider laufend hier auf den Tisch, aktuell gehts ja wieder darum, sich gegen etwaige Vergütungsansprüche in der Zukunft(!) abzusichern, die so weder von mir noch von den Autoren gewollt sind. Nur kann ich ja niemanden dazu zwingen, *nicht* Mitglied da zu werden, auch wenn er es jetzt noch ausschliesst.

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