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Vielleicht denk ich ja zu einfach

Aber wenn ich mir mal überlege, daß es in Deutschland ca. 40 Millionen Internetanschlüsse gibt und derzeit ca. 160.000 Künstler in der Künstlersozialkasse versichert sind, dann dürfte der Aufschlag für Kultur auf Internetzugänge, um diese Künstler gerecht zu entschädigen, nicht so immens hoch im Monatsbeitrag sein. Mags wer überschlagen? Ich komm auf 5-10 Euro…

Indie-Musiker für Netzneutralität

Na das ist doch mal ein Wort: “Alle Künstler – große und kleine – konnten bisher das Web als mächtiges Werkzeug nutzen, um ihr Publikum anzusprechen. Das läuft ohne die Einschaltung von Gatekeepern und Mittelmännern.” Und ohne die jetzige Neutralität des Netzes, würde genau diese Möglichkeit für unabhängige Künstler und kleine Labels flöten gehen.

Und deshalb haben Künstler und Bands aus der “Future of Music Coalition” wie Wilco, Bright Eyes, They Might Be Giants, Aimee Mann oder DJ Spooky eine CD mit 16 Songs herausgebracht. Die Einnahmen aus dem Verkauf der CD sollen der Kampagne “Rock the Net” des Indie-Verbunds zugute kommen.

http://www.futureofmusic.org/rockthenet/

Die Verfehlung sei zu gering, um Grundrechte auszuhebeln

Kann das mal bitte Jemand der Kaste in Berlin und den Musikverwertern an die Stirn nageln?

Zur Feier des Tages

Aus aktuellem Anlaß…

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Heimischer Medienzirkus

Also wenn der Springerverlag wegen dieser Textzeilen

“Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!”

angepißt ist, dann ist das deren gutes Recht. Darf sich ja jeder so sehr beleidigt fühlen, wie er mag. Das dann aber die Scorpions im hauseigenen Hetzblatt gegen DIE beste Band der Welt hetzen und der Radiosender Antenne Bayern, der zu 16 Prozent dem Springerverlag gehört, den Song mit der Begründung, er wäre zu lang, um diesen Refrain kürzt, dann ist das an Scheinheiligkeit schier nicht mehr zu überbieten.

Soviel zum Thema Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit in diesem Lande…

Danke an DIE ÄRZTE, die dieses §$(/”§%&/§ System immer wieder bloßstellen.

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VUT schießt scharf

Der Verband der unabhängigen Tonträgerhersteller wettert wegen der geplanten Schließung von Radio Multikulti . Sowenig Verständnis ich für diese Entscheidung von RBB aufbringen kann, noch weniger Verständnis hab ich für diese Art der unreflektierten Kritik daran.

Das die finanzielle Schieflage ursächlich wohl auch etwas mit der sozialen Schieflage in diesem Land zu tun haben könnte, wenn Menschen schon die Gebühren für öffentlich rechtliches Fernsehen bzw. öffentlich rechtlichen Funk nicht aufbringen können, kommt keinem der Beteiligten mal in den Sinn? Nein!? Stattdessen wird mal wieder die durchformatierte, kulturell verarmte Struktur des Funks angeprangert…Aber mal mit den Fingern auf die wirklich Schuldigen zu zeigen, traut sich auch kaum wer. Na dann…

Vielleicht sollten die Damen und Herren Urheberrechtsdiskutierer…

…mal ganz kurz ihr geistiges Eigentum dazu verwenden, darüber nachzudenken, daß in diesem Land 1/4 der Bevölkerung unterhalb oder an der Armutsgrenze leben. Und diese Menschen schlicht kein Geld haben Euer “$/!()&$§&%/( geistiges Eigentum zu konsumieren, indem sie es auf Silberscheiben kaufen…

Dann, und erst dann, wenn ihr Verwalter von Kunst, diese gesellschaftspolitische Diskussion anstoßt, werd ich Euch auch wieder mit Respekt begegnen. Mal für 2 Cent nachdenken, scheint echt schwer zu sein…

Da hilft nur noch…

Auf das Podest vor dem öffentlichen Amt tritt ein namhafter Mann, allen bekannt, und bedauert anhand gewandter Worte und eines Mikrophons die Abnahme der Sicherheit im innerstädtischen Bereich und den damit verbundenen Verlust der Aufenthaltsqualität im gesamten City-Gebiet, “und so ist das Gebot der Stunde, und das befürworten die Menschen im Lande, insbesondere Sie, meine Damen …”

Jaja…

(Foyer Des Arts - Hubschraubereinsatz)

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Es wurde dann ja doch noch eine interessante Diskussion…

…auch wenn anfangs die Ressentiments gegen meine Meinung und streckenweise dann gar gegen meine Person unübersehbar waren. Macht aber nüx, ich persönlich rechne immer damit, angegangen zu werden, wenn ich eine nicht so schnell nachvollziehbare Meinung speziell im Musikbereich vertrete.

Nur - wer dann die Headline dieses Blogs hier als Aufhänger nutzt, um mir Weinerlichkeit und fehlende Kompetenz anpappen zu wollen, der disqualifiziert sich recht schnell als ernst zu nehmender Diskussionspartner. Und wer sich mal die Mühe macht, hier genau zu lesen, weiß, daß ich die Musikindustrie nicht pauschal verdamme.

Der Rest dann unter folgendem Beitrag (den zu lesen es sich ernsthaft lohnt): Von Musik 2.0 und der Zukunft der Musikindustrie

Es ist zum Kugeln…

…und erscheint mir jetzt weniger wie eine ernsthafte Diskussion, als vielmehr ein Kindergarten von angeblich erwachsenen Menschen. Der Brief DER Musikindustrie konnte nicht unwidersprochen bleiben. Das sich dann ein Prof. Dr. Hoeren darüber ziemlich ärgert, ist sehr verständlich. Das dann aber DIE Musikindustrie in Form des Chefredakteurs der Musikwoche in feinster Dissmanier zurückschießt, erinnert mich an spielende Kinder, die sich gegenseitig den Ball wegnehmen. (Eine Zusammenfassung des Theaters gibts hier und die Diskussion da)

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