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Musikbusiness, oder: wo waren wir stehen geblieben?

(Ein Text von Pee Wee Vignold)

crossIrgendwann Ende 1997 habe ich einen alten Freund besucht, mit dem ich zusammen in der Oberstufe war. Er war damals schon - und ist es heute noch - ein ziemlicher Nerd, der während alle anderen noch auf dem Amiga 500 spielten, schon mit einem Amiga 2000 und einem 300 Baud Akustikkoppler in dem herumsurfte, was Jahre später erst das Internet werden sollte. Er erzählte mir, dass er schon lange keine CDs mehr brennt, das neue Ding sei jetzt MP3. Damit kriegt man die Musik auf den CDs so klein, dass man einen Song bei guter Bandbreite bequem in einer halben Stunde bis Stunde durch die Telefonleitung saugen kann.

Ich hab das damals für eine ziemliche Freaknummer gehalten. Erstens wurde Internet damals im Minutentakt abgerechnet und war nicht billig - bei exzessivem Surfen sind gerne schon mal 300 Mark auf die Telefonrechnung obendrauf gekommen. Und zweitens: wieso um alles in der Welt sollte ich Musik auf meinem Computer hören wollen?

Andererseits: er hatte den Akustikkoppler.

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Zu kurz gedacht?

Trent Reznor scheint enttäuscht - zumindest, wenn ich einschlägige Kommentare zur Veröffentlichung der Downloadzahlen des Saul Williams-Albums “The Inevitable Rise And Liberation Of Niggy Tardust” lese. Allerdings finde ich, da wird einfach nicht weitergedacht…

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Radiotaugliche Musik?

Ich mags mal nicht in den Kommentaren untergehen lassen, sondern antworte dann mal hier auf einen Kommentar des Musikredakteurs der Sendung “Trackback” bei Radio Fritz. Der da schreibt “So sind z.B. bei Falk Merten in den Free Music Charts klasse Songs und ich hab auch schon einige von ihm rausgesucht, aber viele sind eben nur bedingt tauglich fürs Radio.”

Was mich schon durchaus ehrt und ich mir auch sicher bin, dass ich musikmäßig abseits des Mainstreams ein recht gutes Händchen habe bei meiner Auswahl. Allerdings find ich den letzten Teilsatz bedenklich, denn er bestätigt genau den Eindruck von Radiomachern, der mich im Jahr 2003 dazu bewog, mein eigenes kleines Webradio-Projekt zu starten. Die unausgesprochene, aber offensichtliche, Konfirmität bei der Musikauswahl, da sich lediglich an Quoten orientiert wird und Erfolg sich allein an Zahlen bemisst. Darüber, wie unnütz solche Erhebungen sind, hatten wir es ja hier auch schon in der Diskussion im März.

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Lizenzrücknahme bei Creative Commons

Aktuell beim Schneiden der letzten Sendung zur Free Music Charts fiel mir mal wieder auf, dass wohl einige Bands immer noch der Meinung sind, eine einmal vergebene CC auch wieder rückgängig machen zu können. Ist halt nicht - ich finds nur persönlich schade, dass dafür meist recht seltsame Gründe angegeben werden. Sei es, dass jetzt dann doch eine CD gepresst werden soll, das ein Labeldeal winkt oder das einfach nochmal drüber nachgedacht wurde. Ungeachtet der Tatsache, dass eine einmal vergebene Lizenz nicht ohne Weiteres ungültig wird, wäre hier für viele, die CC als profanes Mittel der Eigenwerbung ansehen, ein bisschen mehr Weitblick angebracht.

Demnächst also dann Vampire Division bei archive.org unter der ursprünglichen (oder einer ähnlichen) Lizenz. Ich bins leid, das jedes mal aufs Neue verifizieren zu müssen. Nutzt es im Sinne von freier Kultur oder lasst es einfach.

[Update]

Immer diese Ungeduld und das Schreiben in dem Moment, wo es mir in den Sinn kommt. Ich hatte auch nachgefragt, wieso denn plötzlich die Lizenzen bei Soundklick von den Songs von Vampire Division verschwunden waren. Und bekam eben eine Antwort, mit der ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hätte.

Fakt ist - Tony hat die Lizenzen temporär entfernt, da diese einer Firma in England als Rechtfertigung diente, Raubkopien seiner CD aus Russland zu importieren und via eBay zu verkaufen. Und das, obwohl genau die kommerzielle Verwertung auch durch die vergebene CC eingeschränkt war. Von daher jetzt da oben die Streichungen, aber trotz allem der abschliessende Satz. Nur leider, solangs solche Schmarotzer in diesem System gibt, ist das Engagement vieler Künstler und Unterstützer fast sinnfrei. Und hält natürlich dann auch wiederum Andere davon ab, sich ernsthaft über alternative Lizenzen Gedanken zu machen.

[Noch ein Update]

Beileibe kein Einzelfall, wie man hier und hier lesen kann.

Nutzungsrechte

Ich sollts vielleicht auch nochmal kurz erwähnen, auch wenn das Thema selbst recht komplex ist. Wenn Jemand eine CD oder ein Musikfile ersteht, dann kauft Derjenige nicht die Musik, sondern lediglich die Nutzungsrechte dieser. Und diese können recht unterschiedlich ausfallen und sind im Zweifel hierzulande im Urheberrecht verankert. Daher gibt es zum Beispiel auch keinen Second-Hand-MP3-Shop, da Nutzungsrechte an nicht-physischen Dingen schlicht nicht weiterveräußert werden können.1

Oder um einmal ein Beispiel aus meiner Praxis zu bringen (und das Thema ist oft genug thematisiert worden): Erwerb ich ein Musikfile in einem Downloadshop, dann ist mir da erstmal nur die Nutzung im privaten Rahmen gestattet. Ich darf es hören, brennen, Freunden geben etc. Ich darf es aber erstmal nicht ohne Weiteres im Radio spielen. Für diese Nutzung erwerbe ich dann entsprechende Lizenzen bei der GEMA und GVL. Und dann (auch wenn die AGB von iTunes beispielsweise diese Nutzung ausschliessen) darf ich dieses Musikstück auch im Radio verwenden. Ich darf es dann allerdings immer noch nicht zum Download anbieten, dafür müsste ich dann auch die Rechte erwerben.2

Ganz schön kompliziert oder? Und hier sieht eigentliche Jeder, welchen Nutzen beispielsweise die Creative Commons beim Einräumen von Nutzungsrechten bietet. Ob man sie mag oder nicht - es ist schlicht simpler, selbst dann, wenn die Files oder CDs erst verkauft werden (wie bei Hungry Lucy beispielsweise). Und solch eine weltweit einheitliche und einfach anwendbare Lizenz wäre auch im Bereich kommerzieller Musikdownloads durchaus sinnvoll.

  1. Ausnahmen im Softwarebereich, wo Lizenzen durchaus den Besitzer wechseln können, mal außen vor. []
  2. Sollte ich mich da jetzt an einem Punkt irren - ich bin kein Anwalt. Wer da also jetzt einen Fehler findet, möge mir dies mitteilen []

Kinderporno, Medien und unser “Rechtsstaat”

Vorweg Eins - bevor hier nachher irgendwelche Hasstiraden abgelassen werden - ihr dürft mich beleidigen, beschimpfen und was auch immer, denn das Thema ist emotional. Bevor ihr dies tut, holt allerdings kurz Luft und schaut mal ganz genau unter Ego, was da zu finden ist. Und dann dürft ihr loswettern.

Um was gehts? Um den angeblich spektakulären Schlag gegen Kinderpornografie im Internet”1. Schon allein die völlig übertriebene Verwendung des Wortes spektakulär, vor allem dann noch vom Spon, liess mich natürlich hellhörig werden. Und was meine Ohren und vor allem Augen im Laufe der weiteren Diskussion so vernahmen oder sahen, war genau das, was ich erwartet hatte. Jubelperser aller Orten und gleich auch wieder die Forderung nach härteren Strafen und vor allem (das Schlimmste) die Vorverurteilung von Menschen. Von “Abschaum der Gesellschaft” bis hin zu nicht zitierfähigen Ausdrücken, war wieder einmal alles dabei. Ausgeblendet wurde dann allerdings die Tatsache, dass hier von einem Fernsehsender insziniert, eine bis dato einmalige Aktion stattfand. Aus Mangel an Beweisen2, ersuchte man Kreditunternehmen doch eben mal die Datensätze von 22 Millionen Kunden auf einen bestimmten Betrag auf ein bestimmtes Konto in einem bestimmten Zeitraum zu durchsuchen.3

“Na das ist doch toll, endlich kriegt man diese ‘Schweine’” - werden dann auch die Meisten anfangs gedacht haben. Gegen diesen Gedanken ist vom Prinzip auch erstmal nichts einzuwenden, ich schrieb dann später im Laufe der Diskussion zu dem Thema auch schon, dass ich jede Regung in diese Richtung nachvollziehen kann. Aber nicht mehr, wenn sie dann das weitere Denken und Handeln bestimmt. Und Kritiker der Maßnahme wurden streckenweise regelrecht niedergebügelt und in die Ecke von Kinderporno-Produzenten bzw. - Konsumenten gesteckt. Und da wehrt sich dann plötzlich alles in mir.

Denn mit solchen Themen ist es nun einmal möglich, den Blick auf bestimmte Tatsachen oder Fragen soweit zu verschleiern, das bei oberflächlicher Betrachtung ja eigentlich alles im Lot zu sein scheint. Das dies allerdings auch eine Tür aufgestossen haben könnte, die es zuzumachen extrem viel Energie, wenn nicht noch mehr, kosten könnte - daran denken nur die Wenigsten. Von daher begrüsse ich persönlich den Antrag auf gerichtliche Entscheidung zur Aktion “Mikado” und deren Datenabfrage ausdrücklich.4

Und zitiere mich dann hier aus den dortigen Diskussionen auch selbst und werde nochmal genau die selben Fragen stellen, die ich da schon aufgeworfen habe. Wer dann anfängt nachzudenken und dann vielleicht mehr Infos zu dem Thema haben möchte, der möge mich doch kontaktieren.

Worin genau liegt jetzt der “Erfolg” dieses Medienspektakels für mißbrauchte Kinder? In meinen Augen tendiert dieser nämlich fast gegen Null, um nicht zu sagen, im Sinne der Profilierungssucht einiger Weniger, haben diese Kinder nichts, aber auch gar nichts davon. Denn wie sooft sind dies, was wir da sehen nicht die Ursachen für Mißbrauch, sondern die Auswirkungen. Aber symptomatische Behandlung ist anscheinend in Mode. Und auch wenn es hier um (mißbrauchte) Kinder geht, rechtfertigt dies noch lange nicht jede Maßnahme. Das rechtfertigt auch nicht - wie schon genug zu lesen - Menschen als “Abschaum” oder Schlimmeres zu bezeichnen.5

Und wie immer versucht man, das Pferd von hinten aufzuzäumen und Symptome zu bekämpfen. Dabei dürften ein paar Zahlen zu dem Thema erschreckend genug sein und zeigen, das es eben mal gar nicht reicht, sich den Konsumenten von Kinderpornographie zuzuwenden. Jährlich werden ca. 80.000 bis 300.000 Kinder in Deutschland sexuell missbraucht und das sind Schätzungen, da leider nicht jeder Fall zur Anzeige gebracht wird oder diese Fälle strafrechtlich verfolgt werden. Ein Kind, welches mißbraucht wurde, muss bis zu 7 Personen ansprechen, bevor ihm geholfen wird.6 Und die Täter(innen) stammen zu über 90 % aus dem sozialen Nahbereich der Opfer.

Können wir damit eine flächendeckende Überwächung der häuslichen Umgebung einfordern, weil dort ja die meisten Straftaten in diesem Bereich geschehen? Glaubt irgendwer ernsthaft, das auch nur einer der Produzenten von KiPo jetzt deswegen aufhört damit? Und wie hoch wird wiederum die Dunkelziffer derer sein, die jetzt durch diese einmalige Maßnahme nicht entdeckt wurden? Ist also jedes Mittel recht, um Mißbrauch an Kindern zu verhindern?

Und an der Stelle eben ein klares Nein - nein dazu, dass generell Jeder für Irgendwas verdächtigt wird. Denn diesen Gedanken zu Ende zu führen, bedeutet nämlich nur eins - wir brauchen eine Diktatur. Vielmehr sollte man sich dem Thema endlich mal losgelöst von jeden Emotionen nähern und die Augen aufmachen. Und sich vielleicht erst einmal informieren, bevor noch mehr dumme Sprüche kommen, die dem Thema in keinster Weise auch nur annähernd gerecht werden. Und wer damit emotional nicht klarkommt, der darf gern an den richtigen Stellen wenigstens finanziell mithelfen.

Ich wäre Euch sehr dankbar dafür.

  1. 08. Januar 2007 Spiegel Online []
  2. Ich bin kein Jurist, ob dies jetzt der richtige Ausdruck war oder ist, ist mir völlig schnuppe []
  3. 08.01.2007 Wir alle sind verdächtig (Udo Vetter) []
  4. 10.01.2007 Mikado - Antrag auf gerichtliche Entscheidung entsprechend § 98 Abs. 2 S. 2 StPO []
  5. Gerichtschef wegen Besitz von Kinderpornografie auf Bewährung verurteilt []
  6. Das Problem ist, das es einerseits lange Zeit totgeschwiegen wurde (man wollte ja das heile Weltbild nicht gefährden) und andererseits in meinen Augen ein eher ungesunder Aktionismus auch seitens der Medien besteht. Diese hätte sowohl die Möglichkeiten als auch die gesellschaftliche Verpflichtung, solche Dinge nicht auf Stammtisch-Niveau abzuhandeln. Und tuns einfach nicht… []

Werft die vielen Juristen raus

Aber das Rechtssystem funktioniert nicht. Oder, genauer gesagt, es funktioniert für niemanden außer denen, die es sich leisten können. Das liegt nicht etwa daran, dass das System korrupt wäre – ich glaube nicht, dass unser Rechtssystem korrupt ist, jedenfalls nicht auf Bundesebene. Es liegt vielmehr daran, dass die mit dem Rechtssystem verbundenen Kosten so hoch sind, dass gerechte Lösungen fast nie gefunden werden können…

Die Kostspieligkeit, Umständlichkeit und Willkür dieses Systems sprechen unserer Tradition Hohn. Juristen und Wissenschaftler sollten es als ihre Pflicht ansehen, die Art zu ändern, wie das Recht funktioniert, oder, besser noch, das Recht so zu ändern, dass es funktionieren kann. Es geht nicht an, dass das Rechtssystem nur für das oberste eine Prozent der Mandanten funktioniert. Es könnte viel effizienter und billiger und folglich viel gerechter sein.

Aber solange diese Reform nicht vollendet ist, sollten wir als Gesellschaft das Recht von Gebieten fern halten, von denen wir wissen, dass es dort nur Schaden anrichtet. Und genau das tut das Recht viel zu oft, wenn ihm zu viel von unserer Kultur zur Beurteilung überlassen wird.

Stellen Sie sich all die erstaunlichen Dinge vor, die Ihr Kind mithilfe digitaler Techniken schaffen könnte – Filme, Musik, Webseiten, Blogs. Oder denken Sie an die erstaunlichen Dinge, die Ihre Gemeinde mithilfe digitaler Techniken vorantreiben könnte – ein Wiki, gemeinsame Projekte, eine Initiative zur Veränderung von irgendetwas. Denken Sie an all das, und dann stellen Sie sich vor, jemand streut Sand ins Getriebe. Genau das tut ein System, das an jeder Ecke Erlaubnis verlangt. Es ist, wiederum, das System von Breschnews Russland.

Das Recht sollte manche Bereiche der Kultur regulieren, aber nur dort, wo solche Regulierung Gutes tut. Leider prüfen Juristen nur selten ihre Macht oder die von ihnen befürwortete Macht anhand der einfachen pragmatischen Frage: “Wird das gute Ergebnisse bringen?” Stellt man sie wegen der zunehmenden Reichweite des Rechts zur Rede, fragen sie regelmäßig zurück: “Warum nicht?” Wir sollten vielmehr fragen, “Warum?” Zeige mir, warum deine Kulturregulierung notwendig ist. Zeige mir, wozu sie gut ist.

Solange du mir nicht beides zeigen kannst, halte deine Juristen fern!

(Auszug aus Lawrence Lessig “Freie Kultur” - Wesen und Zukunft der Kreativität, lizensiert unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 License.)

Drüben bei .get-privacy dann passend das 23C3-Video von Lawrence Lessig - On Free, and the Differences between Culture and Code.

Respect for art and creativity

Neopaganism tends to attract artists and musicians as much as it attracts technologists. Our myth and ritual can be very powerful at stimulating and releasing creativity, and one of the greatest strengths of the movement is the rich outgrowth of music, poetry, crafts and arts that has come from that. It is quite common for people joining the movement to discover real talents in those areas that they never suspected.
Frequently Asked Questions about Neopaganism (Eric S. Raymond)

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Angela Merkel - Eine neue deutsche Katastrophe?

Oder: “Es war Zeit für einen Wechsel!” - Nur schade - leider ist der Wechsel NICHT gedeckt!

(Quelle: Der aktuelle »LaukeMedia-NEWSLETTER« # 8/2006)

Bevor ich hier an dieser Stelle ausführlicher werde, sowie meinen und den allgemeinen POLITIK-FRUST im Lande ablade und ins Detail gehe, gebe ich an dieser Stelle mal wieder eine meiner sehr spontanen und weissagenden Prognosen ab - die dann auch fast immer wieder zutreffen:

“Sie wird diese Legislatur-Periode NICHT überstehen!”

Erinnern Sie sich noch an die ziemlich stark retouschierten CDU-Wahl-Plakete dieser “APRICOT-Farbenen” vom Sommer 2005? Da war ich doch dann fürchterlich erschrocken und habe mich allen Ernstes gefragt, wer denn zum Henker diese schlechtgeschminkte, verhärmte und verquollene alte Frau im “TV-Rededuell” am Wahlabend war, als Gerhard Schröder noch einmal so richtig doll aufdrehte! Yeah man!

Und dann der Start in die grosse Politik und weite Welt mit diesen zwei lächerlich-albernen “MickeyMouse-Hosen-Anzügen”. Der eine schwarz mit grossen, weissen Knöpfen und der andere schwarz mit grossen, schwarzen Knöpfen und diesem unsäglichen Schösschen! Hinten und vorne zu knapp und zu kurz! Sah doch aus wie “Leberwurst in enger Pelle”! Das sah aus und war wohl ein Restbestand aus DDR-Zeiten? Aus dieser EXQUISIT-Edel-Boutique an den Rathaus-Passagen in der Nähe Fernsehturm! Waa?

Kommentar von Kabarettist Urban Priol: “Sie hat immer denselben Hosenanzug an. Sie färbt ihn nur ab und zu anders!” Damit ist sie inzwischen auch schon die grösste Lachnummer unserer Geschichte!

Fernsehen bei der Fussball-WM! Sagt meine Frau: “Du? Schalt mal um auf 4:3? Die Merkel sieht ja so dick aus” Ich gehe von 16:9 auf 4:3 - aber sie bleibt so dick! Uiiiiiiii!

Inzwischen sind ja auch bei den grössten Optimisten die “ANGIE ANGIE-Rufe” verstummt! Ja - man ist verstimmt und die Zustimmung zu dieser schlechten Laienspiel-Truppe in Berlin geht langsam gegen NULL! Dafür steigt die Zahl derjenigen, die überhaupt nicht mehr zur Wahl gehen! Klar - was solls? Die machen dann ja doch, was sie wollen!

Und wenn dieser “Totengräber der SPD” - dieser sauertöpfige Müntefering es auch noch wagt zu äussern, dass es vom Wahlvolk einfach “unfair” sei, die POLITIKER daran zu messen, was sie während des Wahlkampfes gesagt haben - dann sag ich nur:

“Einfach alle in einen grossen Sack stecken und draufhauen - denn es wird ja doch immer der RICHTIGE getroffen!”

Klar freuen sich die von Merkel Besuchten und sind voll des Lobes über diese “starke Frau”, denn sie verteilt dort GELD! SEHR VIEL GELD! Und letztendlich unser GELD! Und GELD - das wir eigentlich überhaupt nicht haben!

Antritts-Besuch in Brüssel: Kostet uns alle ca. 3 Milliarden EURO! SUPI!

Besuch bei Tony Blair! Mit UK hat schon KOHL so grossen MIST gebaut und Maggie Thatcher einen sehr hohen “Briten-Rabatt” eingeräumt, dass die ihre “Elendsviertel” im ganzen Königreich sanieren konnten! Wir ham’s ja! Und davon wollen die Britts jetzt natürlich nicht wieder runtern! Die Deutschen zahlen ja so gern! Und das kostet uns gleich noch einmal 2 Milliarden EURO!

Flug zu Putin? Kosten dafür: Nicht kalkulierbar!

Sie sollte vielleicht lieber zuhause bleiben! Das schont die unergründlichen Löcher in der deutschen Staatskasse!

Mehr als 20 Millionen “echter” und “verdeckter” Kosten gingen dann nochmals dafür drauf, dass sie in MeckPomm “die Wildsau” rausgelassen hat. Dafür wurde dann von Rostock bis in die tröge Uckermark Stacheldraht gezogen - jeder Kanaldeckel zugeschweisst und von 12.500 Polizisten bewacht, damit SIE im Wahlkampf den “zweitdümmsten Präsidenten in der amerikanischen Geschichte” (laut NEW YORK TIMES) zur Wahlkampf-Party in Ihren Wahlkreis einladen konnte!

MERKEL: Bush-Besuch in ihrem Wahlkreis(!) kostete fast 15 Mio EURO - wir haben’s ja!?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,433178,00.html

Genutzt hat es dann trotzdem nix - wie die Landtagswahl am letzten Sonntag gezeigt hat! CDU-Wahlstimmen-Prozente “unter aller Sau”! Die Bevölkerung ist es einfach leid, von seinen POLITIKERN immer wieder verarscht zu werden und verweigert sich! Aber dann doch gleich alles wieder schöngeredet im Fernsehen!

“Same procedure as last year? Same procedure as EVERY YEAR!”

Liebe Partei-Bonzen in Berlin schaut mal kurz und intensiv nach Budapest denn da entwickelt sich gerade der “Zweite Ungarn-Aufstand”, weil das Volk von seinen Politkern belogen wurde! An den ersten kann ich mich noch gut erinnern denn da haben landauf, landab - die PARTEI-Zentralen gebrannt und so mancher Funktionär baumelte dann am Alleebaum!

Die CDU/CSU-Schüsse auf Ulla Schmidt, die eine grosse, polypen-geplagte “Null-Nummer” ist - ist auch nur ein Ablenkungs-Manöver? Denn eigentlich gemeint ist ANGELA! “Lispel-Jürgen” Rüttgers, Roland“Pinocchio”Koch und Christian Wullf scharren doch schon in den Startlöchern!

Da hilft uns eigentlich nur noch Galgen-Humor? Oder das, was Kalle Pohl zur Misere sagte:

“Bei Angela Merkel habe ich immer noch die Hoffnung, dass sie die Perücke abnimmt und es ist doch HAPE KERKELING!”

Vielen Dank an Günter”Yogi”Lauke für die grandiose Unterhaltung am Freitag ;)

Think About Mutation

Oder “Die Geschichte eines genialen Geheimtips, welcher von einem Label kaputt gemacht wurde…”

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